Elisa Demonki
Traut
einem
doch was zu
welch Überheblichkeit
verbirgt sich dahinter
Informationen zu verbergen
aus vorweggenommener Annahme eines möglichen Denkens…
Es abzusprechen
Herr über das eigene Denkens zu sein
diese geradezu groteske Paternalisierung
diese Erhebung des eigenen Maßstabes
was für eine Anmaßung und Verlustigkeit der Demut
gegenüber denen
die es wagen
fern des Weges zu entscheiden.
Wenn Paragraphen das Denken durch Angst in Zaum hält,
dann sollte man zunächst einmal spüren,
dass da Furcht ist,
das eigene Wahrnehmen,
das ist bereits denken.
Das akzeptieren, dessen was in einem ist,
sich der Scham entreißen
anders zu sein
sondern ein Mensch
jener Mensch
dieser Mensch
der gerade lebt
auf seine Weise
er ist nicht nur weise
vielmehr ist er frei