Elisa Demonki
Overthinker
Ein Overthinker sei angeblich damit zu heilen, wen er von "was wenn" auf "auch wenn" wechseln würde.
Oha!
Das ist also das Geheimnis.
All jener die schnell entscheiden – und wichtig! – funktionieren.
Funktionieren?
Wie lange?
Lang genug, und es trifft ja eh meist den anderen, nur einen selbst nicht.
Haha. Warum ich, fragst du eines Tages doch! Haha!
Du wirst.
Steve Jobs hat mal gesagt, das jeder programmieren lernen sollte, denn es würde uns lernen zu denken.
IF ELSE – Wenn dann… Dieses Denken, macht ein Programm erst stabil und lauffähig.
Ein Overthinker, sollte also nicht alles verwerfen, im Glauben, auch das Schlimmste ertragen zu können. Das geht sogar oft gut, denn es gibt immer eine helfende Hand. Gibt es sie – und wieviel kannst du wirklich ertragen?
Also! ein Overthinking kann man erst damit beenden, in dem man sich die Frage:
Was ist, wenn?
endlich auch auch mal beantworten lässt.
Wenn if und dann kein else. Abbruch!
Der Overthinker will sein Else, dann erst ist Ruhe.
Er ist nicht schüchtern zu fragen, er ist sich seiner sicher – er ist resistent.
Denn er hat seine Else.
Der Overthinker hat nur ein Problem, es ist seine Scham.
Sein Scham nervig zu sein, seine Scham dominant zu sein, seine Scham andere in ihrer Ahnungslosigkeit aufdecken zu müssen – und dann ihrer möglichen Abwehrreaktion nicht stand halten zu können.
Un noch schlimmer – und das Schwierigste. Wenn die Antwort nicht den eigenen Werten entspricht: Nein sagen können.
Doch so viele können das nicht, noch kennen sie ihre eigenen Werte.
Also, lieber lieb sein und auf das Gute hoffen.
Hahaha. Overthinking bonjour!
Ein Overthinker ist in meinen Augen ein kluger Mensch, dessen fragender Anteil mit Gefahr assozieiert wurde. Alleine das Fragen nach einer Antwort, und ein mögliches eigenes Nein war gefährlich oder aussichtslos.
Das ist die eigentliche Tragik, denn damit bleibt die Schleife offen…